Zusammenarbeit mit der Freifunk-Community Freifunk-Nord gestartet

Wir haben uns umgesehen und arbeiten zunächst mit Freifunk-Nord zusammen. Das erlaubt uns zu starten und die eigenen Ressourcen erst sukzessive aufzubauen.  Freifunk Nord betreut Communities, die noch nicht volständig autononm  sind, wie z.B. Hamburg, Kiel oder Flensburg – ist aber mit diesen vernetzt.

https://mesh.nord.freifunk.net

https://nord.freifunk.net/

Daher können wir auch zunächst auf deren Firmeware-Datenbank zugreifen:

https://nord.freifunk.net/firmware.html

 

Dei ersten Geräte gehen in den Test-Betrieb

Die ersten Geräte wurden jetzt mit einer Freifunk-Firmware ausgestattet und sind in den Test Betrieb gegangen.  

Auch wenn diese noch nicht an echten „Hotspots“ stehen, haben wir schon 9 Benutzer zu Spitzenzeiten gehabt.

Testgeraete-Freifunk-Rotenburg

In den kommenden Wochen kommen noch 4 weitere Geräte zu unserer Test-Umgebung hinzu, die dann das vorläufige Portfolio ergänzen:

 

Zwei GLI GL-150 Smartnet-Router als kompakte Miniatur-Ausführung, die auch Batteriebetrieben funktioniert
(vom Laptop über USB oder über eine PowerBank).  
Der Freifunk-Repeater für die Hosentasche.
Die Einbindung erfolgt im Januar 2017

Zwei Stück  TP-Link TL-WR1043ND – für größere Räume und höhere Nutzerdichten, wie z.B. in Cafe’s und öffentlichen Räumen. Hier hoffen wir noch in diesem Jahr etwas weiter zu kommen und sie in unsere wachsende Test-Umgebung einbindn zu können.

 

 

… und die App ist auch schon da

Freifunk gibt es Landesweit in immer mehr Städten. Für Smartphones (iOS und Android) und iPads gibt es bereits Apps mit denen man die nächsten Zugangspunkte finden kann. Eine App für ganz Deutschland! Wer viel unterwegs ist, kann sich diese App schon heute installieren und in anderen Städten Freifunk nutzen.

Aktuelles aus dem anderen Rot(h)enburg

In Rothenburg ob der Tauber ist Freifunk ein Renner. Hier gibt es seit Juli 2014 eine Zusammenarbeit zwischen der lokalen Freifunk-Initiative und dem Stadtmartketing. Ist das auch ein Modell für Rotenburg an der Wümme ?

Über die Liste der Teilnehmer kann man sehen: die Geschäfte  in der Innenstadt machen mit. Die Statistiken vom heutigen Tag sind beeindruckend: Mittwoch Nachmittag um 16:00
340 Knoten, davon 312 online,
706 Benutzer

So kann Freifunk gehen!

Soziales Netzwerk

Freifunk als soziales Netzwerk

Internet-Zugang darf  in Deutschland kein Privileg sein. Wir setzen uns daher dafür ein, dass Personenkreise ohne ein oder nur mit geringem Einkommen über Freifunk mit kostenlosem Internet-Zugang versorgt werden.

Mögliche Standorte / Versorgungsbereiche sind:

  • Obdachlosenheime
  • Flüchtlingsunterkünfte
  • Pflegeeinrichtungen

Ein Beispiel aus Bremen

Freifunk für Flüchtlinge

In Bremen gibt es momentan ca. 25 Übergangswohnheime für Flüchtlinge. Die angekommenen Menschen benötigen neben einem Dach über den Kopf und Nahrungsmitteln dringend einen Internetzugang, um mit (zurückgebliebenden) Bekannten und Verwandten kommunizieren zu können, sich zu informieren und sich fortzubilden.

So helfen Bremerinnen und Bremer

Anwohner_innen können das Netzwerk und die Versorgung durch die Installation von Freifunk-Geräten an Fenster und Balkons unterstüzen. Damit die Bewohner_innen die Router unabhängig Warten können, werden auch Spenden von Internet-tauglichen Laptops benötigt.

Durch eine Kampagne auf betterplace.org  wurden bereits 2.500€ für Freifunk-Router und Betrieb sammeln.

Unterstützung durch Träger

Die Übergangswohnheime in Bremen werden von unterschiedlichen Träger getragen. Einige haben sich in Trägerverbünden zusammengeschlossen.

Die Bremer Freifunk Initiative hat mit einigen der Träger eine erfolgreiche Zusammenarbeit etabliert.. Dazu zählen unter anderem der Trägerverbund “Borfelder Warft” (Caritas, Alten Eichen, JUS, Kriz) und “ION Berckstraße” (Caritas, Alten Eichen, JUS, DRK).

Organisation fürs Erste

Wer Freifunk noch nicht kennt, dem die ein Überfliegen des „Memorandum of Understanding“ (keine Sorge es ist in Deutsch) ans Herz gelegt. Hier wird etwas zu Grundsätzen und Selbstverständnis von Freifunk erklärt. Das Memorandum enthält zudem einige interessante Links zu weiteren Dokumenten.

Aus der Präambel

Freie (Funk-)Netze werden von vielen lokalen Initiativen aufgebaut und angeboten. Die Benutzer*innen sind auch gleichzeitig die Betreiber*innen der Computernetzwerke. Sie schaffen ein „Selbstmachnetz“, indem sie Wohnungen, Häuser, Straßenzügen, Stadtteile, Dörfer oder ganze Städte selbst vernetzen.
Ein Freifunk-Netz ist dezentral aufgebaut und wird von vielen Individuen betrieben. Diese dezentrale Organisationsstruktur fördert bewusst lokale Aktivitäten, statt sie von einer übergeordneten Entität steuern lassen zu wollen. „Frei“ bedeutet dabei, diese Netze öffentlich und anonym zugänglich zu machen, sie nicht kommerziell zu betreiben oder auszuwerten und die darin transportierten Informationen nicht einzusehen, zu verändern oder zu zensieren. 

In diesem Sinne verstehen wir das freie und offene WLAN für Rotenburg. Freifunk Rotenburg ist die lokale Initiative und sie besteht aus denen, sie beleben, gestalten und auch denen, die sie nutzen. Ein freies Rotenburger Netzwerk für alle.

Fragen?  Einfach das Kontaktformular nutzen!

Die Router sind unterwegs

Die ersten Router ( TP-Link TL-WR841N) sind unterwegs und werden für die erste Test Umgebung  in Rotenburg eingesetzt und als Grundlage für den weiteren organisatorischen Ausbau genutzt (Landkarte, Verwaltung, Handhabung Austauschgeräte, etc)

Nach erfolgreichem Test können diese Router einfach zum Ausbau der Infrastruktur genutzt werden.