Soziales Netzwerk

Freifunk als soziales Netzwerk

Internet-Zugang darf  in Deutschland kein Privileg sein. Wir setzen uns daher dafür ein, dass Personenkreise ohne ein oder nur mit geringem Einkommen über Freifunk mit kostenlosem Internet-Zugang versorgt werden.

Mögliche Standorte / Versorgungsbereiche sind:

  • Obdachlosenheime
  • Flüchtlingsunterkünfte
  • Pflegeeinrichtungen

Ein Beispiel aus Bremen

Freifunk für Flüchtlinge

In Bremen gibt es momentan ca. 25 Übergangswohnheime für Flüchtlinge. Die angekommenen Menschen benötigen neben einem Dach über den Kopf und Nahrungsmitteln dringend einen Internetzugang, um mit (zurückgebliebenden) Bekannten und Verwandten kommunizieren zu können, sich zu informieren und sich fortzubilden.

So helfen Bremerinnen und Bremer

Anwohner_innen können das Netzwerk und die Versorgung durch die Installation von Freifunk-Geräten an Fenster und Balkons unterstüzen. Damit die Bewohner_innen die Router unabhängig Warten können, werden auch Spenden von Internet-tauglichen Laptops benötigt.

Durch eine Kampagne auf betterplace.org  wurden bereits 2.500€ für Freifunk-Router und Betrieb sammeln.

Unterstützung durch Träger

Die Übergangswohnheime in Bremen werden von unterschiedlichen Träger getragen. Einige haben sich in Trägerverbünden zusammengeschlossen.

Die Bremer Freifunk Initiative hat mit einigen der Träger eine erfolgreiche Zusammenarbeit etabliert.. Dazu zählen unter anderem der Trägerverbund “Borfelder Warft” (Caritas, Alten Eichen, JUS, Kriz) und “ION Berckstraße” (Caritas, Alten Eichen, JUS, DRK).